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07.03.2015

HRV hat neue Jugendwartin


Bei der gut besuchten Jugendversammlung in Alsfeld wurde Vera Groß vom RSV Oppershofen zur neunen Jugendwartin gewählt. Die 21 jährige Mathematikstudentin ist selber noch aktive Kunstradsportlerin, betreut aber schon seit Jahren den Nachwuchs in ihrem Heimatverein. Sie hat sich vorgenommen die Kommunikation in der Jugend zu verbessern und die früheren Angebot wie Juniorassistent usw. wieder aufleben zu lassen. Wiedergewählt wurde ihr Stellvertreter Erich Kral.

 


Bild: Rolf Sandmann, Die neue Führungsspitze der HRV-Jugend Vera Groß und Erich Kral

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Radball ist eine Radsportart, bei der mit speziellen Fahrrädern in Mannschaften auf Tore gespielt wird. Dabei wird der ca. 600 Gramm schwere gefüllte Ball in der Regel mit dem Rad gespielt. Die meistverbreitete Art des Radballs ist der 2er-Radball. Es wird in der Halle gespielt und von zwei Mannschaften zu je zwei Spielern durchgeführt

2er-Radball

Das Spielfeld für 2er-Radball

Es spielen immer zwei Mannschaften gegeneinander, wobei jede Mannschaft aus zwei Spielern besteht. Die Spielzeit beträgt je nach Altersklasse 2 mal 5 Minuten bei den Schülern (U11), (U13), (U15) und (U17), 2 mal 6 Minuten bei den Junioren (U19) und 2 mal 7 Minuten bei den Erwachsenen.

Gespielt wird mit einem Ball, der einen Durchmesser von 17 bis 18 cm hat und 500 bis 600 g schwer ist. Gefüllt ist er in der Regel mit Rosshaar oder Rehhaaren. Das Spielfeld muss bei offiziellen internationalen Wettkämpfen 14 mal 11 m messen, kann aber bei nationalen Wettkämpfen in beide Richtungen um max. 2 m verkleinert werden. Es ist mit einer 30 cm hohen schrägen Bande umgeben. Vor den 2 mal 2 m großen Toren befindet sich der halbkreisförmige Strafraum mit 2 m Radius.

Es gibt feste Spielregeln. Man darf z. B. den Ball nicht spielen, solange nicht alle vier Extremitäten am Lenker bzw. auf den Pedalen sind. Nur dem Spieler im Tor ist das Halten der Torschüsse mit den Händen erlaubt, sofern er sich im Strafraum befindet und beide Füße auf dem Pedal sind. Wenn der Torhüter den Ball fängt, darf er den Ball jedoch nicht über die 4-Meter-Linie werfen. Es darf immer nur ein Spieler im eigenen Strafraum verteidigen.

Berührt ein Spieler während des Spieles den Boden oder lehnt sich z. B. am Pfosten an oder fährt hinter das gegnerische Tor, so ist er nicht mehr spielberechtigt. Er muss erst die verlängerte Torlinie seines eigenen Tores überfahren, um wieder den Ball berühren zu dürfen (das nennt man "Schlag" holen). Missachtet er diese Regel, wird der Verstoß im Feld mit einem Freistoß, im eigenen Strafraum mit einem 4-m-Strafschlag geahndet. Einen 4-Meter-Strafstoß kann es auch nach groben Foulspielen, beim Spielen des Balles mit der Hand außerhalb des 2-Meterkreises oder nach einem Abtreten und Weiterfahren nach zwei Metern geben. Befinden sich zwei Spieler des eigenen Teams im eigenen Strafraum (Kreis), gibt es ebenfalls 4 m. Wer im gegnerischen Strafraum ohne Ball auftaucht, bekommt einen Freistoß gegen sich. Genauso ist es, wenn sich zwei Spieler einer Mannschaft im gegnerischen Strafraum befinden. Außerdem müssen knöchelhohe Schuhe und Stutzen (Kleidung) getragen werden und innerhalb des eigenen Teams müssen die gleichen Trikots getragen werden.

 

 

Radpolo ist eine Radsportart, die Elemente von Radball und dem von Reitern auf Pferden gespielten Polo kombiniert. Die Teams von je zwei bis drei Radfahrern versuchen, den Ball mit einem Schläger an einem langen Stiel ins gegnerische Tor zu treiben. Es ist erlaubt, den Ball mit den Rädern abzufangen.

Lange Zeit wurde Radpolo fast ausschließlich von Frauen in Sporthallen gespielt, seit einigen Jahren erfreut sich Radpolo aber vor allem unter Fahrradkurieren wachsender Beliebtheit.[1] Hochburgen dieses Sports sind u. a. New York, London, Karlsruhe[2] und München.

 

Gespielt wird - wie Radball - auf einem 11x14 Meter großen Feld, das von einer Bande eingegrenzt wird, auf ein 2x2 Meter großes Tor. Es spielen 2 Teams, die jeweils aus zwei Spielerinnen bestehen, die auf einem Spezialrad sitzen. Mit diesem kann man auch rückwärts fahren. Während des Spiel darf man weder mit dem Fuß noch mit einem anderen Körperteil den Boden berühren. Tut man das doch, muss man zuerst seine eigene Torauslinie überfahren, bevor man wieder spielberechtigt ist. Beide Spielerinnen dürfen sowohl als Feldspielerin, als auch als Torfrau tätig sein. Der Stock ist beim Radpolo einen Meter lang und hat an der unteren Seiten einen Holzstock mit dem der Ball gespielt wird.[3].

Wie alle Sportarten so ist auch Radpolo je nach Alter und Qualifikation in verschiedene Altersklassen und Ligen eingeteilt. Die 1. Bundesliga in Deutschland ist die höchste Aktivenklasse (ab 18 Jahren). 12 Mannschaften befinden sich in dieser Klasse, die in 4 Gruppen aufgeteilt sind. Eine zweite Bundesliga sowie Landes- und Verbandsligen komplettieren die Wettbewerbe im Radpolo.

 

 

Kunstradfahren ist eine Radsport- und Ästhetiksportart, die zumeist in Sporthallen auf einem speziell dafür vorgesehenen Hallenrad (auch „Saalmaschine“ genannt) ausgeübt wird.

 

Im Kunstradfahren werden folgende Disziplinen unterschieden:

  • Einer-Kunstradfahren der Männer oder Frauen
  • Zweier-Kunstradfahren der Frauen und offene Klasse
  • Vierer-Kunstradfahren der Männer oder Frauen
  • Sechser-Kunstradfahren der Männer oder Frauen
  • Vierer-Einradfahren der Männer oder Frauen
  • Sechser-Einradfahren der Männer oder Frauen

Weitere Infos und Termine gibt es unter: http://hallenradsport.rad-net.de/?menuid=393

Radsportbezirk Kassel