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Pressemitteilung Deutsche BMX-Meisterschaft 2018 in Weiterstadt / BMX-Europameisterschaft in Sarrians / Frankreich

Deutsche BMX-Meisterschaft Weiterstadt / Hessen:

 Am 07. + 08. Juli, den weltweiten „National BMX Race Days“, fand in Weiterstadt die Deutsche BMX-Meisterschaft, bzw. der Deutsche BMX-Cup statt. Aus den beiden hessischen Vereinen RSC Weimar-Ahnatal und dem Gastgebendem Verein TSV-Braunshardt nahmen insgesamt 34 Sportlerinnen und Sportler teil.

Bei hervorragendem Wetter und einer top-präparierten Bahn fuhren am Samstag die Meisterschafts- und die Cruiserklassen (24-Zoll) um die Titel, am Sonntag folgten dann die Challengeklassen.

16 Hessen konnten sich in die Finalläufe qualifizieren, ein starkes Ergebnis!
Gespannt war man auf die Läufe von Hessens einzigem Junioren-Hessenkaderfahrer, Moritz Keil (RSC Weimar-Ahnatal). Nach einem eher verhaltenem Pro-Section Training fuhr Moritz Keil in den Vorläufen gegen die starke Konkurrenz souverän und kam mit Vorsprung jeweils als 1. ins Ziel. Im Finale fuhr er beim Start gegen das Gatter, steckte so im Verkehr fest. Nach der ersten Kurve lag er noch in einer guten 3. Position. Durch einen Fahrfehler verlor er vor der zweiten Kurve das Rad und stürzte.

Jermaine Schäfer (TSV-Braunshardt) konnte in der Challengeklasse 17-29 Jahre einen sehr guten 7. Platz erzielen. Ob wir ihn im kommenden Jahr in den Championshipklassen sehen werden? Das Zeug dazu hat er!

Hessenkaderfahrer Lucien Prinz (RSC Weimar-Ahnatal) zeigte trotz Trainingsrückstand Klasse Rennen und fuhr auf den 6. Platz bei den Boys 15-16 Jahre.

Besser klappte es bei Hessenkaderfahrerin Lucia Goldmann (RSC Weimar-Ahnatal). Sie wurde nach starken Rennen Deutsche Vizemeisterin in der Klasse Girls 15-16 Jahre. Herzlichen Glückwunsch!

In der hart umkämpften Klasse Boys 13-14 Jahre konnte Lucas Renneberg (TSV-Braunshardt) einen hervorragenden 3. Platz erreichen. Lucas Renneberg hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt und ist ein Kandidat für das Hessenkader im kommenden Jahr.

Bei den Boys 11-12 Jahre, mit 45 Fahrern eine sehr stark besetzte Klasse, konnte Nachwuchskaderfahrer Fyn Farkas-Janssen (RSC Weimar-Ahnatal) ebenfalls einen Treppchenplatz ergattern. Nach harten Kämpfen mit den Konkurrenten aus Bayern, Baden, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen strahlte er als 3. auf dem Podest mit der Sonne um die Wette!

 

Die weiteren Platzierungen in den Finals:

Girls 8 and under:           Marika Bohne (RSC Weimar-Ahnatal)    4. Platz

Girls 9-10:                           Maria Podlich (RSC Weimar-Ahnatal)     4. Platz

Boys 9-10:                          Oskar Bohne (RSC Weimar-Ahnatal)      6. Platz

Men 30-39:                        Hanno Esselbrügge (TSV-Braunshardt) 1. Platz
                                               Elias Ruhmann (TSV-Braunshardt)          4. Platz
                                               Lutz Morhardt (TSV-Braunshardt)           6. Platz

Men 40+:                            Thomas Lamprecht (TSV-Braunshardt) 3. Platz

 

Bilder im Anhang (Quelle):
Lucien Prinz (Bild: Lucien Prinz, Quelle: Smail Mast)

 

 

 

Bilder im Anhang (Quelle):
Lucas Renneberg (Bild: Lucas Renneberg, Quelle: Andreas Renneberg)

 

 

Bilder im Anhang (Quelle):
Deutsche Vizemeisterin Lucia Goldmann (Bild: Lucia Goldmann DM, Quelle: Carsten Rövenstrunk

 

 

 

BMX-Europameisterschaft Sarrians / Frankreich:

Der weite Weg nach Südfrankreich hat sich für Fyn Farkas-Janssen, Mitglied des Hessischen Nachwuchskaders (RSC Weimar-Ahnatal), gelohnt:
Sensationell fuhr er auf den 4. Platz im Finale und darf nun mit der Startnummer E14 fahren!
Trotz eines schlechten Starts im Semi konnte er sich in diesem auf Platz 3 vorfahren und sich für das Finale qualifizieren.

Bilder im Anhang (Quelle):
Fyn Farkas-Janssen, 4. der EM (Bild: Fyn Farkas EM, Quelle: Banja Farkas)

 

 

 

 

Hintergrund / BMX:

 

BMX im RSC Weimar-Ahnatal e.V.: Im Jahr 2005 zog es den Vellmarer Carsten Rövenstrunk, Fachwart und Trainer für BMX-Rennsport in Hessen, wieder zu dieser einzigartigen Sportart, die er bereits in den 80er-Jahren ausübte. Leider gab es bis dahin in ganz Nordhessen keine Trainingsmöglichkeiten. Darum beauftragte ihn der damalige 1. Vorsitzende des RSC, Helmuth Persch „mach doch mal was für die Jugend“, mit dem Hinweis „unser Altersdurchschnitt ist zu hoch“…

So startete Rövenstrunk ein Projekt, das wohl einzigartig ist: Mit einem Grundbudget von rd. 100.000,- € (Eigene Projektierung, Beschaffung der Mittel aus der Sportförderung des Landes Hessen, öffentlichen Mitteln und Sponsoren) startete der RSC den Bahnbau, geprägt von weit über 10.000 Stunden Eigenleistung der Mitglieder. Da es noch keine BMX-Fahrer gab, war hier die Sparte Mountainbike sehr aktiv und half, wo es nur ging. 2010 war Baubeginn, zu dem Streckenbauer Tom Ritzenthaler aus Ohio / USA eingeflogen wurde. Er beherrscht die Kunst des Streckenbaus seit vielen Jahren und baute auch die Olympia-Strecken in Peking, London und in Rio.

2011 fand das erste Training auf der Bahn in Ahnatal statt, 2012 die erste Veranstaltung. Nach und nach wurde die Strecke weiter ausgebaut, verfügt mittlerweile über eine moderne Flutlichtanlage, Umkleidehaus und Gemeinschaftshaus. Der 3-Nations BMX-Cup war im Jahr 2018 bereits zum fünften mal zu Gast in Ahnatal. Diese Rennserie ist die zweitgrößte BMX-Rennserie in Europa! Mittlerweile hat die BMX-Sparte des RSC über 100 Mitglieder und sie wächst weiter!

 

 

BMX - Bicycle Moto Cross: Ende der 60er Jahre entstand BMX in den USA. Man

unterscheidet die sieben Disziplinen Race, Flatland, Street, Park, Dirt und Vert. Beim Race (Rennen) fahren acht Fahrer gleichzeitig mit speziellen 20-oder 24-Zoll Rädern von einem Starthügel über einen Bahn mit Steilkurven und springen über verschiedenste Hindernisse. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreicht! BMX ist feste Disziplin im Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Die Rennveranstaltungen sind ein echtes Familienevent, da Fahrer jeden Alters von 5-jährigen Kindern über die professionellen Elitefahrer bis hin zu den Senioren über 50 Jahren an einem Wettkampf teilnehmen.

 

 

BMX Geschichte: Die Abkürzung BMX steht für Bicycle Moto Cross. Cross heißt

im Englischen so viel wie „durchfahren“ oder „überqueren“ und wird im Englischen

mit dem Buchstaben X abgekürzt.

BMX-Rennsport ist ein Sprintsport, bei dem es darum geht mit dem Fahrrad, so schnell

wie möglich über eine spezielle Strecke mit Sprüngen, Hindernissen und Steilkurven zu

fahren und als erster ins Ziel zu gelangen. Der BMX-Sport wird auf speziellen

Fahrrädern mit 20 Zoll (oder auch 24 Zoll) Laufrädern betrieben. Bis zu acht BMX-Fahrer

starten gleichzeitig von der Startanlage (Gatter) und liefern sich schnelle

und spektakuläre Rennen.

BMX entwickelte sich in den 60er Jahren in Kalifornien. Jugendliche bauten kleine

Hindernisse aus Sand und Holz, die sie als Sprünge für ihre Fahrräder nutzten.

Seitdem entwickelte sich BMX ständig weiter. Durch die Verbesserung des

Materials, der BMX-Bahnen, der Athletik und Technik der Fahrer werden die

Rennen immer schneller, spektakulärer und die Sprünge immer weiter. Aus dem

Trendsport wurde professioneller und etablierter Leistungssport. Seit 2008 ist

BMX-Rennsport bei den Olympischen Spielen vertreten und somit bis dato der einzige

sommer-olympische „Extremsport“. Deutschland konnte in Rio de Janeiro 2 Sportler stellen: Luis Brethauer und Nadja Pries.

 

 

 

 

 

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